Heute, am 23.12.2011 ist Tanja 26 Jahre alt geworden; das ist jetzt schon das 5. Mal, dass die Familie ihren Geburtstag nicht zusammen feiern kann!
Morgen ist Heilig Abend und auch in diesem Jahr wird Tanja diesen Tag nicht mit ihrer Familie feiern können.
Ich weiß nicht, ob dieser Tag für den oder die Täter etwas bedeutet – aber wenn doch, dann bitte ich – wie ich es die letzten Jahre auch gemacht habe – endlich darzulegen, was mit Tanja passiert ist und wo sie ist.
Seit nunmehr 4 1/2 Jahren herrscht Ungewissheit, seit 4 1/2 Jahren leben Tanjas Eltern und ihre Freunde in absoluter Ungewissheit und es wird Zeit, diese Ungewissheit zu beenden!
Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, sich anonym an die Polizei zu wenden, nach wie vor gibt es die Möglichkeit, bei irgendeiner Polizeidienststelle eine Nachricht in den Briefkasten zu werfen – persönliche Daten von IHNEN müssen nicht angegeben werden! Ich weiß nicht, ob diese Nachricht von dem oder den Menschen gelesen wird, die Auskunft geben können, doch wenn SIE morgen das Weihnachtsfest begehen, dann bitte denken SIE darüber nach, ob die Zeit nicht endlich gekommen ist.
Das Schicksal der seit viereinhalb Jahren vermissten Trierer Studentin Tanja Gräff bleibt weiter ungewiss. Die Hoffnung, dass eine im Herbst vergangenen Jahres eingesetzte Ermittlungsgruppe Bewegung in den mysteriösen Vermisstenfall bringen könnte, hat sich am Donnerstag zerschlagen. Derweil hoffen die Eltern, dass ein Zeuge oder Mittäter angesichts einer Belohnung von 30.000 Euro doch noch sein Schweigen brechen könnte.
In der Nacht zum 7. Juni 2007 wurde Tanja Gräff zuletzt gesehen. Gemeinsam mit Freunden hatte die damals 21-Jährige das Sommerfest der Trierer Fachhochschule besucht. In den frühen Morgenstunden, nach einem letzten Telefonat mit einem Bekannten, verliert sich ihre Spur. Groß angelegte Suchaktionen blieben ebenso ergebnislos wie jahrelange Ermittlungen. Obwohl sich zum Zeitpunkt ihres Verschwindens Hunderte Menschen auf dem FH-Campus der Moselstadt aufhielten, hat sich bis heute kein Zeuge gemeldet, der die Suche nach der jungen Frau weitergebracht hätte. “Aufgeben kommt nicht infrage”, heißt es dennoch vonseiten der Trierer Polizei. weiter mit: Wenig Hoffnung auf Spuren im Fall Tanja Gräff
Nach fast einem Jahr hat die Ermittlungsgruppe zum Fall der vermissten Studentin Tanja Gräff ihre Arbeit abgeschlossen. Hunderte Spuren wurden verfolgt. Ergebnis sind mögliche neue Ermittlungsansätze. Die Arbeit wird nun vom Fachkommissariat für Kapitaldelikte fortgeführt.
Die drei Männer der Ermittlungsgruppe, die 2010 eingesetzt worden war, sind nach Mitteilung des Polizeipräsidiums allesamt erfahrenen Kriminalbeamte, die vorher nicht mit dem Fall Tanja Gräff befasst waren waren (und somit unvoreingenommen an die Ermittlungen herangehen konnten). Sie haben während der Zeit ihrer Ermittlungen rund 200 Leitzorder mit hunderten von Spuren durchforstet. Die Ermittler hätten nach Unklarheiten, möglichen Widersprüchen in den Aussagen und nach neuen Ansätzen gesucht. “Sie haben ihre Arbeit sehr gründlich gemacht und sind dabei auf mögliche weitere Ermittlungsansätze gestoßen”, teilt die Polizei mit. Diese würden inzwischen von den Beamten des Fachkommissariats für Kapitaldelikte weiterverfolgt und überprüft.
Seit dem 08.06. nun ist es sehr still geworden – nicht eine einzige Mitteilung – nicht ein einziger Pressetext wurde veröffentlicht. Im Oktober will man nun die Ermittlungsergebnisse bekannt machen – so hieß es jedenfalls. Es bleibt also abzuwarten, was man im Oktober dann der Öffentlichkeit präsentieren wird.
Ich möchte an dieser Stelle noch einmal darauf aufmerksam machen, dass nicht nur Tanja verschwunden ist, sondern, dass da nun seit dem 07.06.2007 jemand ist, der dieses Verschwinden zu verantworten hat und dieser Jemand ist noch immer auf freiem Fuß.
Dies ist der letzte TV-Beitrag über das Verschwinden von Tanja Gräff und man kann demnach davon ausgehen, dass in diesen Bericht die bisherigen und aktualisierten Erkenntniss der ermittelnden Behörde mit eingeflossen sind.
Trier – Seit vier Jahren fehlt von der Trierer Studentin Tanja Gräff jegliche Spur. Die damals 21-Jährige wird seit einem Sommerfest der Fachhochschule Trier am 7. Juni 2007 vermisst.
Auch vier Jahre nach ihrem Verschwinden stehen die Beamten noch vor einem Rätsel. Seit mehreren Monaten schon, überprüfen drei Ermittler erneut alle der bisher eingegangenen 800 Spuren – bislang jedoch ohne Ergebnis. Im Herbst sollen die Untersuchungen der Akten abgeschlossen werden.
Trotz der groß angelegten Suchaktionen von Polizeibeamten, Spürhunden und Tauchkommandos, Freunden, Helfern und Bürgern – von der jungen Frau fehlt noch heute jede Spur. Weder Flyer, noch Plakate, weder Internetseiten, noch die Medien konnten bisher dazu beitragen, dass es einen konkreten Hinweis zum Verschwinden Tanja Gräffs gibt. Eine bereits erfolgte Ausstrahlung des Falls in „Aktenzeichen XY“ im September 2007, brachte den Ermittlern zwar über 50 neue Hinweise, doch nur wenig brauchbare Erkenntnisse. Im Dezember 2007 stellten die Freunde und Kommilitonen Tanjas ihre Suchaktionen offiziell ein. „Wir sehen uns als Freunde nicht mehr in der Lage, etwas zur Aufklärung des Schicksals von Tanja beizutragen“, so Christian Jäger, der damals stellvertretend für Tanjas Freunde sprach.
Tausende Digitalfotos, die von den Besuchern des Sommerfests der Fachhochschule in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2007 geschossen und der Polizei zur Verfügung gestellt wurden, hat man ausgewertet und begutachtet, um mögliche Personen ausfindig zu machen, mit denen Tanja Gräff gesehen wurde. Sicher sei, dass die Studentin vor Mitternacht und in Begleitung auf dem Festgelände ankam. Was jedoch geschah, bevor sie ihre Begleiter aus den Augen verlor, bleibt ein Rätsel. Niemand konnte bisher sichere Angaben machen, mit wem sich Tanja auf dem Gelände traf oder unterhielt oder mit wem sie möglicherweise sogar mitging. Was genau in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2007 geschah, weiß auch vier Jahre nach dem Verschwinden der Studentin niemand.
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