WDR Filmbeitrag: Mord ohne Täter?

Kommentar zum Filmbeitrag von Thorsten Rink:

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass erneut Hinweise der Öffentlichkeit übermittelt werden konnten, von denen man bislang nichts lesen konnte – die Untersuchung, ob der Zeuge die Schreie von der Absturzstelle hätte hören können wurde in der damaligen Presseerklärung so dargestellt, als hätte dieser nichts gehört, heute Abend wurde in dem Bericht dieser Zeuge zitiert und ER KONNTE DIE NACHGESTELLTEN RUFE HÖREN!

Nach der Pressekonferenz hatte man den Eindruck, dass ein Fremdverschulden als zweifelhaft angenommen werden könnte doch spätestens nach dem heutigen Bericht und gerade in Bezug auf das Ergebnis der Versuche mit den Schreien, muss man sich wieder in den Sinn holen, dass es sich nicht um einen Unfall handeln könnte.

In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, wer die Frage nach dem Ergebnis der Schrei-Versuche beantwortet hat – es war die Polizei die der Presse gegenüber erklärte, dass der Zeuge nichte gehört habe und diese Aussage ist nach dem heutigen WDR-Bericht falsch… Warum? In dem heutigen Beitrag wurde die Angst aufgeworfen, dass man konsequent ein Fremdverschulden ausschließen will um diesen Fall als erledigt ansehen zu können…

Ein weiterer Aspekt in dem heutigen WDR-Beitrag war der Hinweis auf die Suche 2011 auf der u.a. Höhenretter eingesetzt worden sind, und diese Suche fand unmittelbar oberhalb des späteren Auffindeortes statt – in dem WDR-Beitrag wurde nun erwähnt, dass diese Suche gar keine richtige Suche gewesen ist, sondern dass es sich nur um Aufnahmen für Aktenzeichen xy-ungelöst gehandelt haben soll; komisch, wurde diese Suche doch pressewirksam als weitere Suchmaßnahme der Öffentlichkeit gegenüber „verkauft“ und auch hier werfe ich die Frage auf nach dem „Warum?“

Dieser Bericht heute Abend hat in mir Fragen aufgeworfen und ich bin mir sicher, dass es weiteren Menschen so ergangen ist und geht…

Der Fimbeitrag kann auf der Internetseite des WDR erneut angeschaut werden: http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/menschen-hautnah/sendungen/mord-ohne-taeter-100.html

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19 Comments

  1. Vielleicht war der den Zeugen unbekannte Schönling Tanja Gräff ja gar nicht unbekannt, sondern einer aus der Vorglühgruppe, die bis heute dichthält?

  2. Hallo, in Gießen gibt es einen Mann aus Düren, der behauptet den Mörder von Tanja Gräff zu kennen. Dieser Mann wird im Moment angeblich von zwei Männern gesucht, die einen schwarzen Audi mit dem Kennzeichen TR-……. fahren.

  3. Hi,
    im WDR Film war nicht von einem einfachen Schrei die Rede sondern von geschriehenen Wort im Sinne „laß mich..“
    (Nicht zu verwechseln mit der Bauzaun-Szene)
    Wenn das so war, war der Schrei sicher nicht von jemanden, der am Abrutschen ist.

    Ich war letzen Do mal am Absturzort. Ein Fluchtszenario vom Plateau zum Absturzort ist m.E. möglich. Nur die letzten 5m muß man dicht am Zaun gehen. Man hat da aber noch Büsche und Bäume zwischen sich und Abgrund.
    Diese Sicherheit hat man genau am Absturzort nicht mehr.

    • Hallo Daniel,

      ich denke, Du hast da vollkommen Recht – die Worte „Laß mich…“ können nicht mit einem Schrei, den jeder ausstoßen würde, wenn er fallen würde, vergleichen. Darum geht es aber auch nicht.

      Das Schrei-Experiment hat gezeigt, dass der Zeuge die Schreie auch aus der Nähe des Absturzortes wahrnehmen konnte und mehr nicht. Ob diese Worte evtl. vor dem Sturz gesprochen / geschrien worden sind und es danach zu einer Gewalteinwirkung kam, so dass Tanja gar nicht mehr schreien konnte, sich dazu zu äußern wäre reine Spekulation – aber eben nicht ausgeschlossen.

      Gruß,
      Thorsten

  4. „Und was das Schrei-Experiment betrifft: Die Ermittler sagten, der Zeuge habe nichts hören können – der Zeuge hingegen sagte, er hätte etwas gehört…

    Diese kleine Tatsache lässt Du leider außer Acht; so gesehen eine sehr wichtige Tatsache, denn dadurch kommt doch erst die Frage nach einem durchaus möglichen Begleiter von Tanja am Ort des Absturzes.“

    Nein, diese habe ich natürlich nicht außer Acht gelassen. Nur zur Verdeutlichung, die Ermittler sagten nur, dass man in der Wohnung des Studenten nicht die Schreie vom Absturzort hören konnte. Wenn von verschiedenen Orten gerufen wurde, kann der Hörer den Schrei von Ort A gehört haben jedoch den vom Ort B nicht. Ich dachte, dass dieser Gedankengang für jeden einsichtig ist, wenn von verschiedenen Orten geschrien/gerufen wurde.

    Selbst wenn der Hörzeuge alle Schreie gehört haben will, fand er einen bestimmten besonders echt. Er hat also selber Abstufungen erkannt und differenziert. Er hat somit die Rufe von verschiedenen Orten indirekt bestätigt. Aber trotzdem kann er nicht wissen, ob er wirklich alle Schreie gehört hat – insbesondere die von der Absturzstelle – und von wo die Schreie kamen, die er als echt bezeichnete.

    Man kann natürlich jede Behördenmeldung anzweifeln. Aber in dem vorliegenden Fall kann sich die Beobachtung des Zeugen durchaus mit dem Experiment decken. Dass alle Schreie nur aus einem beschränkten Bereich erfolgt sein sollen, ist wiederum nur Deine Annahme. Behördenkritik – insbesondere die Behauptung angebliche Lügen – sollte aber doch etwas fundierter sein, auf reinen Vermutungen sollte die nicht basieren. Der vermutete Absturzort war begrenzt, dazu hätte man nicht zwei Polizistinnen benötigt.

    Als Vergleich sind natürlich auch nähere Schreie wichtig. Wenn nur nähere Schreie gehört werden – z.B. direkt von der Kabinenbahn, wie der Zeuge ursprünglich angenommen hat – kann man verifizieren, dass es durchaus möglich war, dass von dort jemand geschrien hat, aber es eben nicht vom Absturzort.

    Medien vorbehaltlos glauben, da gebe ich Dir Recht, sollte man schon nicht, insbesondere wenn der Bericht sehr einseitig erfolgt. Das war im Fall der WDR-Sendung in massiver Weise gegeben. Aber wie gesagt, die Aussage des ehemaligen Studenten steht bei genauerer Betrachtung nicht im Widerspruch zu der Aussagen der Ermittler. Dass der Zeuge nicht weiter gedacht hat, ist schade und nur dadurch dürfte es zu den Aussagen gekommen, dass er sich nicht ernst genommen fühlt.

    • Vielen Dank für Deine kritischen Betrachtungsweise doch wie kannst Du sicher sein, dass der Zeuge nicht die Schreie von dem Ort des Absturzes gehört hat? Ich bin mir sicher, dass da der WDR entsprechend recherchiert hat

      • Natürlich kann ich mir nicht sicher sein. Erstmal muss man annehmen, dass die Informationen von Seiten der Ermittler korrekt sind.

        Wenn man jedoch der Behörde vorwirft, dass diese Fehlinformationen weitergegeben haben, sollte man das anhand von Fakten auch belegen können. Das ist hier aber wohl nicht möglich, weil die Aussage des Zeugen sich mit der Aussage der Ermittler nicht wirklich widerspricht.

        Und wie kannst Du Dir sicher sein, dass der WDR richtig recherchiert hat? Er hat ja nicht mal darauf hingewiesen, dass Schreie von verschiedenen Orten abgegeben wurden. Wesentliche Informationen hat er uns nachweislich vorenthalten, das musste man aus anderen Zeitungen entnehmen. Akteneinsicht hat auch der WDR nicht und beim Experiment wird er wohl auch nicht dabei gewesen sein, sonst hätte es nicht dieses Zeugen bedurft.

  5. Es mag sein, dass der Bericht Fragen aufgeworfen hat. Aber leider sind die Fragen letztlich nur Spekulationen bzw. entstanden teilweise nur wegen schlechter Recherche von Seiten des WDRs.

    Ob das Abseilen am Felsen nur wegen XY erfolgt ist eine reine Vermutung.

    Schlimmer ist die Behauptung bzgl. des angeblich gehörten Schreis.

    Hier wird nicht berücksichtigt, wie das Schreiexperiment abgelaufen war. Es wurde von VERSCHIEDENEN Orten gerufen/geschrien. Welchen Schrei von welchem Ort der Rufzeuge wahrgenommen hat, kann er nicht wissen. Hier wäre der WDR verpflichtet gewesen, auf den Ablauf dieses Experimentes hinzuweisen.

    Aber der ganze WDR-Beitrag war reine Stimmungsmache gegen die Ermittler. Dass er hier auf so fruchtbaren Boden fällt, ist bezeichnend.

    Man sollte nicht alles als bare Münze nehmen, was die Medien so berichten, hier ist eigenes Denken gefordert.

    • Wie aber kann eigenes Denken zustande kommen, wenn wir nur die Informationen bekommen, die von Seiten der Medien an uns herangetragen werden und diese Daten von den ermittelnden Behörden strammen? War der Beitrag wirklich nur reine Stimmungmache gegen die Ermittler oder steckt doch ein klein wenig mehr dahinter?

      Und was das Schrei-Experiment betrifft: Die Ermittler sagten, der Zeuge habe nichts hören können – der Zeuge hingegen sagte, er hätte etwas gehört…

      Diese kleine Tatsache lässt Du leider außer acht; so gesehen eine sehr wichtige Tatsache, denn dadurch kommt doch erst die Frage nach einem durchaus möglichen Begleiter von Tanja am Ort des Absturzes.

      Ich bin mir auch nicht so ganz sicher mit deiner Behauptung, das Experiment habe an verschiedenen Orten stattgefunden bzw. ist die Wortwahl irreführend, könnte man dadurch den Eindruck erhalten, zwischen die Durchführungsstellen lägen Kilometer, dem ist meines Wissens nicht so – meines Wissens hat man sich schon auf einen Bereich konzentriert, der dem Absturzbereich nahe kommt – ansonsten hätte dieses Experiment auch keinen Sinn gemacht…

      Meiner Meinung nach hat der WDR hier einen sehr guten Bericht gezeigt, ein Bericht, der Fragen aufwirft, die allerdings von Seiten der ermittelnden Behörde schon längst hätten beantwortet werden müssen… u.a. fehlt noch immer der offizielle Bericht über die Handyauslesung oder über das Ergebnis der 80 neuen Zeugenaussagen.

      Leider ist es sehr still geworden von Seiten der ermittelnden Behörde.

    • Sehr geehrter „DerKritiker2011“,

      Sie schreiben (ich zitiere aus Ihrer Nachricht):
      „Man sollte nicht alles als bare Münze nehmen, was die Medien so berichten, hier ist eigenes Denken gefordert.“

      Dazu kann ich Ihnen aber auch nur folgendes entgegnen, das man aber ebenfalls auch nicht alles als bare Münze nehmen, was einem „die ERMITTELNDEN“ versuchen zu erklären, oder zu verkaufen.
      Stimmts?
      Wenn man völlig wertfrei an die schreckliche Situation mit Tanja Gräff rangeht, müssten Sie dazu eigentlich auch JA sagen.
      Stimmts?

      Mir persönlich fiel nur auf, als der Professor Urbahn, der herr von der Rechtsmedizin, auch damals bei dem „Dummy“ Versuch dabei war und dabei unter anderem auf dem Dach des 40.- Parteien Mietshauses stand, um eventuell dadurch auch einen besseren Überblick vom Dummy Verlauf zu bekommen, daß es ihm anscheinend ganz recht kam, das eine der Dummys beim Absturz im Baum hängen blieb, denn so lasse sich ganz bestimmt eine dazu passende Geschichte, wie das vielleicht abgelaufen sein könnte, erzählen.

      Dennmal ganz ehrlich und bitte schalten Sie hierzu bitte Ihren „gesunden“ Menschenverstand ein.
      Wenn jemand wirklich 50 Meter von einem Felsen hinab in die Tiefe fällt, dann hat der doch fast sämtliche Knochen vollständig gebrochen, einschließlich riesiger Frakturen am Schädel, zumal der bei einem 50 Meter Fall in die Tiefe überall an eventuellen Felsenvorsprüngen beim Hinunterfallen aufschlägt.

      Oder welcher meinung sind Sie denn????????????????????????

      Und Tanja Gräff hatte garnix, außer 2 Stauchungen irgendwo am Handgelenk.

      Laut Aussage bei der Presskonferenz sagte der Gerichtsmediziner Herr Urbahn, daß Sie am Schädel garkeine Frakturen hatte.

      Ganz ehrliche Frage an Sie, glauben Sie noch an den Weihnachtsmann, oder an den Osterhasen, oder können Sie für sich selbst denken???

      Ich bin nach wie vor der felsenfesten Meinung, daß hier etwas oberoberfaul ist, zumal es mittlerweile wieder Wochen her ist, das von den „Ermittelden“ großspurig gesagt wurde, daß die Daten aus dem gefundenen Handy sehr zeitnahe ausgelesen werden können.

      Und, wie lange ist es jetzt schon her???
      1 Monat, oder 2 sogar????

      Normal können die das doch ganz gut, irgendwelche Daten aus einen gefundenen Handy auszulesen??!!

      Was glauben Sie???

      Oder glauben Sie, die arbeiten noch mit dem Rechenschieber dran???

      Es könnte aber auch sein, daß sie das Handy von Tanja Gräff längstens ausgelesen haben (meine persönliche Meinung, wie gesagt) und darauf ganz brisantes Material gefunden haben und damit nicht an die Öffentlichkeit gehen können, da dadurch vielleicht viel zu viele Köpfe „rollen müssten“ die in diesen Ermittlungsfall mit Tanja Gräff invollviert sind.

      Ansonsten wären die „Ermittelnden“ doch an einer lückenlosen und wirklichen Aufklärung dieses falles vorrangig interessiert, insbesondere deswegen, da heute immer noch „offene Fragen“ im Raum und bei der Bevölkerung sind.

      Stimmts????

      Mit freundlichen Grüßen
      Ewald Klein

      • Entschuldigen Sie, hatte Ihre Erwiderung erst heute gesehen, daher die späte Antwort.

        Klar muss man nicht glauben, was einem die Ermittler sagen. Aber die Presse ist da in der Regel viel phantasievoller und sind auch nicht verpflichtet, im Gegensatz zu den Ermittlern neutral zu sein.

        Wenn man aber etwas behauptet, dass etwas faul sei, muss man sich auch etwas vorher informieren.

        Frau Gräff hatte mitnichten nur 2 Stauchungen irgendwo am Handgelenk.

        Ein Wirbel wies schwere Schäden auf ein 2. Wirbel war nicht mehr auffindbar und vermutlich beim Sturz komplett zertrümmert worden. Weiter waren noch 2 Halswirbel verletzt. Ich bin hier nicht Fachmann, aber ich denke Sie auch nicht. Aber ich bin Ingenieur und habe doch etwas Ahnung von physikalischen Gesetzen und Materialkunde. Beim einem Sturz brechen sicherlich nicht sämtliche Knochen, das kommt sehr darauf an, wie der Sturz abläuft. Es gibt Statistiken von solchen Stürzen, da gibt es einen Schädelbruch nur im 2/3 der Fälle, sprich bei 1/3 ist der Schädel unversehrt. Frau Gräff ist mehr gerutscht als gestürzt und dann ist sie noch in der Baumgabel hängen geblieben. Die volle kinetische Energie eines 25m (nicht 50m, wegen des Baumes), freien Falles trat dabei sicher nicht auf sondern nur ein Teil davon. Die kinetische Energie bewirkt dann das Brechen der Knochen. Wenn man auf einen Vorsprung relativ senkrecht auftrifft, hat diese kinetische Energie großteils die Wirbelsäule zu schlucken, sie ist gleichzeitig wegen ihrer Beweglichkeit noch das schwächste Glied in dieser Kette und bricht daher am ehesten bei einem solchen „Sturz“ und absorbiert dabei ein Großteil dieser kinetischen Energie. Ähnliches gilt für die Halswirbel, hier musste die kinetische Energie des Kopfes absorbiert werden, möglich wäre das durch einen Schädel-Basis-Bruch oder durch den Bruch der Halswirbel. Vorliegend war letzteres der Fall. Aus meiner Sicht sind jedenfalls die Verletzungen für einen relativ aufrechten Sturz nach meinen Kenntnissen nachvollziehbar, ich kann daher grob die Ergebnisse des eigentlichen Experten nachvollziehen. Ich sehe jedenfalls hier nichts, was von vornherein als falsch zu erkennen ist.

        Und außerdem viel der Dummy nicht nur ganz ausversehen in diese Astgabel gelandet. Die etwas ungewöhnliche Anordnung der Knochen am Auffindeort machte wohl eine „Zwischenlagerung“ an einem anderen Teil der Wand zwingend, an dem schon ein Teil des Verwesungsprozesses abgelaufen sein muss. Senkrecht über dem Fundort soll sich eben gerade diese Astgabel befunden haben.

        Man hat auch einen aufwendigen 3D-Scan der Wand erstellt und vermutlich damit dann Fallberechnungen durchgeführt. Dabei ist man auf mehrere mögliche Absturzstellen gekommen, wobei bei einer davon dann sogar der Dummy selber in dieser Astgabel landete, was selbst bei vorheriger Berechnung gar nicht so selbstverständlich ist. Immerhin soll dann der Dummy, nachdem man ihn dann aus der Astgabel geschubst hat, am eigentlichen Fundort aufgetroffen sein.

        Zu den weiteren fehlenden Pressemitteilungen:
        Bei der Pressekonferenz im Juli hatten die Ermittler ganz klar gesagt, dass das vorgreifliche Mitteilen von Ergebnissen normalerweise nicht erfolgt und im vorliegenden Fall nur wegen des großen öffentlichen Interesses eine Ausnahme gemacht wird. Sie haben dabei aber auch angekündigt, dass die nächste PK erst dann erfolgen wird, wenn der Fall ausermittelt ist.

        Warum soll im Fall Gräff anders vorgegangen werden als in anderen?

        Es mag sein, dass die Handy-Untersuchung Interessantes gebracht hat, aber das werden wir erst am Ende der Ermittlungen erfahren, da muss man eben noch Geduld aufbringen.

  6. Hallo Herr Rink,
    Sie bleiben hoffentlich an der Sache mit Tanja Gräff dran, das wir Alle, die sich gedanklich mit dem dramatischen und viel zu frühen Ende von Tanja befassen, endlich irgendwann einmal eine klärende Antwort finden, wer verantwortlich für das Ende von tanja und das unter Umständen damit verbundene Leiden zur Rechenschaft gezogen werden.

    Ich hatte Nacht, gegen etwa 02:30 Uhr, mir den Fernsehbericht vom WDR vom 15.10.2015 angeschaut und es trieb mir dabei mehrmals die Tränen in die Augen, zumal wenn man die „Privataufnahmen“ sah als Tanja zur Kommunion ging.

    Es ist ein elendes Drama und Wut steigt in mir auf, wenn ich das Alles sehe, zumal hier ganz „maßgebliche“ Stellen, die innerhalb der Polizei und auch Staatsanwaltschaft für die lückenlose Aufkläörung sorgen könnten, nix dafür tun, mit keinerlei Nachdruck und wirklichem Wollen hartnäckig und sich verbissen in diese Angelegenheit einanrbeiten, sondern mit dieser Verbissenheit alles dafür tun, daß nur nichts ans Tageslich kommt, wie alles wirklich abgelaufen ist.

    Seltsam ist auch, daß man der Spur derjenigen Person, die ebenfalls in diesem 40- Mietparteienhaus nahe der Skelettfundstelle gewohnt hat und die Selbstmord begonnen hatte und die ebenfalls aus der Death Metalszene war, nicht wirklich nachgegangen ist und diesen „Selbstmord“ nicht deutlicher nachgefragt hat.

    Was mich ebebfalls sehr sehr verwundert ist die Tatsache, das der damalige „neue“ Freund der Tanja Gräff, der Mitglied einer Trierer Death Metalgruppe war, mittlerweile von Trier weggezogen ist (glaube nach Norddeutschland) und sich früher, kurz nach dem Verschwinden von Tanja Gräff nicht wirklich dazu äußern wollte und auch heute, also jetzt im Jahre 2015, immer noch nicht wirklich dazu äußern möchte.

    Da kann mir einer sagen, was er möchte, hier stinkt etwas ganz gehörig zum Himmel, aber nicht nur an dieser Stelle, sonder auch bei der „ermittelnden“ Instanz.

    Hier versuchen Einige mit aller Kraft etwas unter dem Deckmantel des Schweigens zu halten und haben wharscheinlich eine riesen Angst, wenn das Alles wirklich ans Tageslicht käm.

    Zuaml es keinen wirklichen Sinn macht, wenn Tanja Gräff ab einer gewissen Uhrzeit auf Ihrem Handy nichtmehr erreichbar war, da dieses abgeschaltet war, obwohl sie noch lange nicht am neu verabredeten Treffpunkt in Trier selbst war. Dieses Verhalten macht doch keinen wirklichen Sinn.
    ODER???????

    Was ich alles in allem auch noch sehr seltsam finde ist, das der neue Freund von Tanja Gräff sich nicht von sich aus am nächsten Morgen/Tag bei Herrn und Frau Gräff damals gemeldet hatte und dort nachgefragt hatte,

    „…..Guten Tag Frau Gräff, ist die Tanja bei Ihnen Zuhause, denn wir haben uns auf dem FH- Fest irgendwann aus den Augen verloren und sie kam auch nicht am neu vereinbarten Treffpunkt in Trier an, stattdessen war sie irgendwann nichtmehr auf ihrem Handy erreichbar. Ist ihr etwas passiert, oder ist sie wohlbehalden Zuhause angekommen?“

    Nix hatte er getan, stattdessen musste Frau Gräff bei ihm einen Tag später anrufen und erfuhr dann von ihm, das Tanja dort ja dann alleine war (siehe im Film wird von Frau Gräff das erwähnt).

    Alles oberfaul.

    Herzlichen Dank auch von mir an dieser Stelle an den EXpolizisten aus Trier für seine Deutlichkeit, Verbissen- und Hartnäckigkeit, daß er ebenfalls mehr Druck macht.

    Herr Rechtsanwalt Detlef Böhm bitte machen Sie der Polizei Trier, den ermittelden Behörden und der Staatsanwaltschaft Trier wesentlich mehr Druck, dafür Sorge zu tragen, diesen Fall lückenlos aufzuklären und bitte bitte lassen Sie sich nicht vertrösten mit irgendeinem „Geschwafel“ von denen .

    Danke.

    Lieber Herr Rink, eine Bitte noch an Sie.
    Ich hatte vor Tagen schon zum 2. mal die Fernsehsendung „Anwälte der Toten“ gesehen, worin es um ungeklärte Morddelikte und damit verbundene Totesfälle handelte.
    http://www.fernsehserien.de/anwaelte-der-toten/sendetermine

    In einer dieser Sendungen war auch die Rede von einem Herrn Mark Benecke, der sehr sehr Wesentliches zur Aufklärung jahrelang zurückliegender Mord- und Totesfälle beitragen und sagen konnte.
    Hier die Wikipediaseite von Herrn Benecke:
    http://www.fernsehserien.de/anwaelte-der-toten/sendetermine

    Ich halte diesen Mann für äußerst kompetent und glaube sehr wohl, das Herr Benecke Sie, Herrn RA Böhm und die Frau Gräff, die Mutter von Tanja, in Ihren Ermittlungen deutlich nach vorne bringen wird, da er, also Herr Benecke, sich immer nur den Hinterbliebenen verpflichtet fühlt.

    Sie sollten definitiv mit Herrn Benecke Kontakt aufnehmen, denn ich kann es ja nicht tun, da Sie ja viel näher am Fall dranne sind.

    Oder Sie geben bitte diese Info dringend an Frau Gräff selbst, oder an Herrn RA Böhm, oder an den ehemaligen Kriminalbeamten Herrn Günter Deschunty weiter.

    Vielen herzlichen Dank Herr Rink hierfür und weiterhin viel Glück bei Ihrere Hilfe diesen fall mit aufzuklären (ich werde Ihre Internetseite ständig nach neuigkeiten beobachten).

    Mit freundlichen Grüßen
    Ewald Klein

    PS.:
    Bitte entschuldigen Sie meine eventuellen hiesigen Schreibfehler.
    Danke.

  7. Wenn man all den Online-Berichten Glauben schenken kann, war es doch offensichtlich so, dass Tanja zw. 4.10 und 4.15 sich am Bierstand mit dem Spitzbart und dem 25-jährigen („hey, lass Tanja in Ruhe“) aufhielt. Der Zeuge, der die Schrei zw. 4.20 und 4.30 gehört hat, macht ja auch einen glaubwürdigen Eindruck. Das bedeutet also, dass Tanja mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um diese Zeit vom Felsen gestoßen wurde. Und da schließt sich genau der Kreis vom Bierstand zum Drachenfelsen. Hier müßte man (eigentlich die Kripo aus Trier)jetzt den Spitzbart nochmals ausführlich vernehmen und versuchen, die andere Person zu darüber zu identifizieren. Die Sachlage wird doch jetzt immer klarer und man sucht jetzt nicht mehr nur den Heuhaufen oder die Nadel darin, sondern hat eine konkrete Spur !

  8. Denke, die Polizei ist total überfordert und will das Thema schnellstmöglich beenden (->Unfall). Es geht doch jetzt um die Zeit zwischen 4.10 und 4.30. Nach meiner Einschätzung ist Tanja vor dem/die Täter Richtung Drachenfelsen davongelaufen. Die Frage ist, wer hat sie verfolgt ? Der Spitzbart oder der 25-jöhrige Schönling oder jemand anders. Darauf muß sich jetzt alles fokussieren.

  9. Hi
    wenn der Schrei denn tatsächlich mit dem Absturz von TG zu tun hat und ich die Zeit 4.30 richtig im Kopf habe, wäre sie praktisch ab 4.15 schnurstraks zum Felsen gewandert, über den Zaun gestiegen und unmittelbar abgestürzt…

    • Gegen 04:09 Uhr wurde Tanja während ihres letzten Telefonates von dem Zeugen gesehen.
      Der Zeuge aus Trier hörte die Schreie zwischen 04:20 Uhr und 04:30 Uhr.
      Innerhalb dieses Zeitfensters von ca. 10 bis 20 Minuten muss Tanja demnach von dem FH-Fest zu dem Absturzort gegangen sein und so wie es nun scheint – der damalige Zeuge hatte ja dann wohl doch die nachgestellten Schreie gehört – war Tanja nicht alleine zum Zeitpunkt ihres Absturzes.
      Der Form halber sei darauf hingewiesen, dass das nur eine Mumaßung ohne jeglichen Beweis ist, da es nicht 100% sicher ist, dass es Tanjas Schreie waren, die der Zeuge hörte, doch kann man davon ausgehen. Man darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass Tanja zu ihren Freunden nach Trier wollte – das war der Plan und aus irgendeinem Grund wurde dieser geändert und das wohl in Zusammenhang mit mindestens einer, bislang unbekannter Person.

  10. Ich war auch sehr erschüttert über diese Dokumentation.
    Wann werden die Ermittler zur Rechenschaft gezogen, warum äußern sie sich nicht zu diesen Vorwürfen?
    Warum reicht Frau Gräff keine Dienstaufsichtsbeschwerde ein?

    • Hallo Marina,
      alles gute Fragen doch wie man ja auch in dem Bericht hören konnte, hatte Frau Gräff um Abgabe der Ermittlung an eine andere Behörde / Ermittlungsgruppe gebeten und diese Bitte wurde abgelehnt. Wir wissen nicht, was da im Hintergrund alles gelaufen ist bzw. läuft.

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